Orte

Haus Vaterland

Abbildung 1: Postkarte, um 1930

Abbildung 2: Aus den Programmankündigungen des Haus Vaterland, um 1930/31
Quelle: grammophon-platten.de

Abbildung 3: Titel der Festschrift zur Eröffnung des Haus Vaterland, 1928

Abbildung 4: Bildmontage: Schnitt durch das Haus Vaterland mit Lage der Restaurants  
Quelle: Hansjürgen Lindow

Abbildung 5: Wildwest-Bar, beworben in der Festschrift zur Eröffnung des Haus Vaterland, 1928

Abbildung 6: Einstiger Standort des Haus Vaterland: Stresemannstraße (ehemalige Königgrätzer Str.) | Ecke Köthener Str.
Quelle: Berliner Stadtplanarchiv
Bearbeitung: Barbara Mugalu

Abbildung 7: Ankündigung der Umbenennung des Café Piccadilly, 1914
Quelle: Archiv Berliner Geschichte: www.potsdamer-platz.org

Abbildung 8: Der Kempinski-Turm mit Stern wird ab 1936 durch die sogenannte „Hitlertraube“ ersetzt. Nach der „Arisierung“ durch die Aschinger AG ändert sich das Signet erneut. Name und Logo der Familie Kempinski sind ab 1941 getilgt.
Quelle:  Elfie Pracht, 1994, S. 111 und S. 121.

Abbildung 9: Die Ruine des Haus Vaterland kurz vor dem Abriss, November 1975 @Edward Valachovic
Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Haus_Vaterland_(Berlin)

Abbildung 10: Geborgene Fundstücke aus der Ruine des Haus Vaterland
Bildnachweis: Archiv Berliner Geschichte


Das Denkmal-Mahnmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas

Abbildung 1: Das Denkmal-Mahnmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas @ Iman Attia

Abbildung 2: Demonstration für den Bau des zentralen Denkmal-Mahnmals, Berlin 2003
Quelle: Zentralrat Deutscher Sinti und Roma

Abbildung 3: Hungerstreik im ehemaligen KZ Dachau, Ostern 1980
Quelle: Zentralrat Deutscher Sinti und Roma


Um-/Benennung von Straßen und Plätzen

Abbildung 1: Montage Straßenschilder @Barbara Mugalu


Menschen

Willy Allen

Abbildung 1: Willy Allen (Schlagzeug) mit seiner Formation William’s Ragtime; vorn im Bild Coco Schumann (Gitarre); Hannover 1956
Quelle: webdesignausberlin.de/cms/index.php

Abbildung 2: Programmankündigung Haus Vaterland, 1931
Quelle: Berolina. Das Magazin der Kempinski-Betriebe, herausgegeben von der Haus Vaterland Gaststätten GmbH, 1931, S. 15.

Abbildung 3: Plattenpressung von 1939 während des Exils in der Türkei
Quelle: www.youtube.com/watch

Anita Awosusi


Abbildung 1: Anita Awosusi bei einer Lesung
Abbildung 2: Cover - „Vater unser. Eine Karlsruher Sinti-Familie erzählt“

May Ayim
 
Abbildung 1: Porträt von May Ayim @Dagmar Schultz
Abbildung 2: Cover der Erstausgaben von „Farbe bekennen“ auf Deutsch (1986) und Englisch (1992) @Orlanda Verlag
Video 1: Gedicht „Grenzenlos und unverschämt“
Abbildung 3: Ausstellung an der Alice Salomon Hochschule Berlin, 1997

Isaak Behar

Abbildung 1: Porträt von Isaak Beahr
Quelle: Isaak Behar: Versprich mir, dass Du am Leben bleibst. Ein jüdisches Schicksal © 2002 Ullstein Buchverlage GmbH, Berlin
Abbildung 2: Familie Behar, um 1930: links Nissim und Lea Behar; rechts Alegrina, Jeanne und Isaak Behar
Quelle: Isaak Behar: Versprich mir, dass Du am Leben bleibst. Ein jüdisches Schicksal © 2002 Ullstein Buchverlage GmbH, Berlin
Abbildung 3:  Stolpersteine zum Gedenken an die Familie Behar, verlegt am 5. September 2003
Quelle: andberlin.com/stolpersteine-in-berlin/stolpersteine-berlin-182-kantstrasse-154a/
Abbildung 4: Reproduktion der Schlüssel von Sevilla aus dem 13. Jahrhundert mit Inschriften in Hebräisch und Arabisch ©Nicolas Vollmer

Miraz Bezar

Abbildung 1: Porträt von Miraz Bezar ©Ute Langkafel

Kwassi Bruce

Abbildung 1: Porträt von Kwassi Bruce ©Rea Brändle
Abbildung 2: Bruce (2. von rechts) als Gymnasiast in Berlin, 1905
Quelle: Die Woche, 1905, S. 1837
Abbildung 3: Kwassi Bruce (Mitte hinten, am Klavier) auf Frankreich-Tournee mit Jenny Alpha und Band ©Rea Brändle

Hester Harvey

Abbildung 1: Porträt von Hester Harvey
Quelle: Eröffnungsfestschrift Haus Vaterland, Berlin 1928.
Abbildung 2: Madge Jackson zu Beginn der 1920er Jahre
Quelle: Tobias Nagl, 2009, S. 478.

Ika Hügel-Marshall

Abbildung 1: Porträt von Ika Hügel-Marshall

Bayume Mohamed Husen

Abbildung 1: Porträt von Bayume Mohamed Husen
Quelle: Künstleralmanach für Bühne, Konzert, Film und Funk. Berlin, 1941, S. 277.
Abbildung 2: Mohamed Husen bei Aufnahmen im Lautarchiv am 25. Juli 1934
Quelle: Bildbestand der Deutschen Kolonialgesellschaft, Universitätsbibliothek Frankfurt/Main
Abbildung 3: Stolperstein für Bayume Mohamed Husen in Berlin-Mitte, Brunnenstraße 193
Quelle: commons.wikimedia.org/wiki/File:Stolperstein_Brunnenstr_193_(Mitte)_Bayume_Mohamed_Husen.jpg

Familie Kempinski

Abbildung 1
Abbildung 2: Die erste Generation des Traditionsunternehmens: Moritz Kempinski (1835-1910) sowie das Ehepaar Berthold Kempinski (1843-1910)  Helene Kempinski, geb. Hess (1855-1932)
Quelle: Pracht, 1994, S. 15 und S. 17
Abbildung 3: Das berühmte Firmen-Signet: Der Kempinski-Turm mit Stern (verwendet bis 1937)
Quelle: Pracht, 1994, S. 111
Abbildung 4: Das neue, aufwendig umgebaute Stammhaus in der Leipziger Straße 25, 1908
Quelle: Blätter für Architektur und Kunsthandwerk, XXI. Jahrgang, 1908. In: Pracht, 1994, S. 23
Abbildung 5: Gedenktafel am Hotel Kempinski, Fasanenstraße 21 / Ecke Ku’damm ©OTFW, Berlin
Quelle:https://de.wikipedia.org/wiki/Fasanenstra
ße_(Berlin)#/media/File:Gedenktafel_Kurfürstendamm_27_Kempinski.jpgAbbildung 6: Boykott jüdischer Geschäfte; hier SA- und SS-Männer sowie ein Kameramann vor dem Kaufhaus Wertheim in Berlin, 1933
Quelle: Bundesarchiv – Bild 183-R70355


Ilona Lagrene

Abbildung 1: Porträt von Ilona Lagrene

Ladislaus Löwenthal

Abbildung 1: Porträt von Ladislaus Löwenthal
Quelle: Eröffnungsbroschüre Haus Vaterland von 1928, o.S.
Abbildung 2: Grammophonplatte der Kapelle Löwenthal, 1930
Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Ladislaus_Löwenthal

Otto Rosenberg

Abbildung 1: Porträt von Otto Rosenberg
Quelle: Landesverband Deutscher Sinti und Roma Berlin-Brandenburg

Abbildung 2: Otto Rosenberg bei einer Gedenkveranstaltung auf dem Parkfriedhof Berlin-Marzahn, 1990
Quelle: Landesverband Deutscher Sinti und Roma Berlin-Brandenburg

Abbildung 3: Stolpersteine für die ermordeten Kinder des Zwangslagers Maxglan bei Salzburg
Quelle: bruckissammelsurium.blogspot.de/2015/05/salzburg.html

Selman Selmanagić


Abbildung 1: Porträt von Selman Selmanagić
Quelle: Privatarchiv Familie Selmanagic

Fritz Teppich

Abbildung 1: Porträt von Fritz Teppich
Quelle: Privatarchiv Dr. Klaus Steiniger

Abbildung 2: Fritz Teppich bei einer Protestaktion am 5. November 1990 vor dem „Kempinski“ ©Jürgen Henschel
Quelle: Teppich, Fritz (1996): Der rote Pfadfinder, S. 301.

Johann Trollmann

Abbildung 1: Porträt von Johann Trollmann
Abbildung 2: Der 2003 nachträglich verliehene Meisterschaftsgürtel für den Kampf vom 9. Juni 1933 @Manuel Trollmann

Touren

Tour Unfreie Arbeit

Station 1: Ermelerhaus

Video 1: Koloniale "Weltordnung" als Häuserschmuck: Die Fassadenverzierung am Ermelerhaus
Quelle: SODI e.V.

Abbildung 1: Porträt des Nationalhelden T. Louverture auf einer haitianischen Banknote (2001)
Quelle: commons.wikimedia.org/wiki/File:Toussaint_Louverture.jpg

Station 2: Friedrichsgracht

Abbildung 1: Fort Groß-Friedrichsburg, 2014 @Philip Metz

Abbildung 2: Schwarze und "türkische" Bedienstete beim Tabakskollegium am Berliner Hof. Beim Bediensteten mit roter Livree und Turban im hinteren Teil des Bildes (stehend, Mitte links) handelt es sich vermutlich um Friedrich Aly. Ölgemälde, um 1710
Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Datei:Paul_Carl_Leygebe_-_Tabakskollegium_of_Frederick_I_-_WGA12950.jpg

Station 3:  Deutsches Kolonialhaus

Abbildung 1 : Anzeige des Deutschen Kolonialhauses in der Zeitschrift "Der Tropenpflanzer", vor 1903
Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Deutsches_Kolonialhaus

Abbildung 2: Kolonialalltag in Berlin: Kinder und Jugendliche präsentieren Waren des Deutschen Kolonialhauses, um 1899
Quelle:  Deutsche Kolonialzeitung 1901, Nr. 12, S. 115

Abbildung 3: Denkmal zur Erinnerung an den Völkermord und den antikolonialen Widerstand; eingeweiht am 21. März 2014 in Windhoek / Namibia @Larissa Förster

Station 4: Betlehemkirchplatz


Abbildung 1: Der Erinnerungsort Bethlehemkirchplatz, 2016 @Iman Attia

Abbildung 2: Schriftzug über dem Portal der Gossner Mission in der Berliner Georgenkirchstraße 70 @Iman Attia

Abbildung 3 : Evangelische „Arbeitsteilung“: Missionsschüler*innen bei der Bananenernte, Postkarte, o.J.
Quelle: Privatarchiv Iman Attia

Abbildung 4: Katholische „Wohltätigkeit“: An weiße Kinder gerichteter Spendenaufruf des Aachener Kindheit Jesu Vereins, o.J.
Quelle: Karl Markus Kreis Sammlung

Abbildung 5: Porträt des Nationalhelden Hendrik Witbooi auf einer namibischen Banknote

Station 5: Wilhelmstraße 92: Die Gedenktafel Berliner Afrika-Konferenz

Abbildung 1: Gedenktafel zur Erinnerung an die Berliner Afrika-Konferenz, 2016 @Iman Attia

Abbildung 2: Michel Kayoya (1934-1972)
Quelle: it.wikipedia.org/wiki/Michel_Kayoya

Station 6: Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Abbildung 1: Gebäude des Reichsarbeitsministeriums in der Invalidenstraße, 1925/1932 @Max Krajewsky
Quelle: Bundesarchiv, Bild 146-1968-096-10

Abbildung 2 : Elisabeth Freund, 1942
Quelle: Sachse, Carola (1996): Als Zwangsarbeiterin 1941 in Berlin. Die Aufzeichnungen der Volkswirtin Elisabeth Freund. Akademie-Verlag, S. 20

Abbildung 3: Gedenktafel in der Fontanepromenade 15, 2013 @Beata Gontarczyk-Krampe
Quelle: kreuzberged.com/2013/05/29/stop-and-think-fontanepromenade-15/

Video 1: Ausschnitt aus dem Film "Das falsche Wort" (1987) von Melanie Spitta und Katrin Seybold

Abbildung 4: Das Zwangslager Berlin-Marzahn – Ort der Erinnerung und Information  @Goscha Nowak
Quelle: Landesverband Deutscher Sinti und Roma Berlin-Brandenburg e.V.

Station 7: M***-Straße 64: Das Thüringenhaus

Abbildung 1: Titelbild einer NS-Propagandabroschüre, 1943 @Peter Hansen
Quelle: Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora

Abbildung 2: „Berlin 1943. Erinnerungen an die Lager-Stadt“; Privatfoto eines tschechischen Zwangsarbeiters
Quelle: Archiv Berliner Geschichtswerkstatt

Abbildung 3: Das Ost-Abzeichen
Quelle: Stiftung „Erinnerung, Verantwortung, Zukunft“

Station 8: M***-Straße 10: Der erste Firmensitz der Sarotti AG


Abbildung 1: Sarotti-Aktie von 1903
Quelle: sarottimohr.com/Papierraritaeten.htm

Video 1: Werbevideo für Sarotti-Schokolade von 1954
Quelle: www.youtube.com/watch

Abbildung 2: Auszug aus dem Kolonial-Handels-Adressbuch von 1907
Quelle: Kolonial-Handels-Adressbuch, 1907 S. 10

Abbildung 3: Hanna Dzubenko schaut sich Fotos ehemaliger Zwangsarbeiter*innen der Sarotti AG an, 2004
Quelle: Martin-Niemöller-Stiftung;

Station 9: U-Bahnhof M***-Straße

Abbildung 1: Bild mit Leinentuch - Wg. Rassismus geschlossen @Johann Stemmler
Video 1: "Draufsicht – Auf den Spuren des postkolonialen Berlins"; Ausschnitt aus Staffel 4, Sendung 8, 2014
Quelle: Sodi.e.V.